SCHON 10 WOCHEN ALT !

… und bereits flügge – Wilmas A-s sind ausgezogen.

Der letzte Welpe hat uns heute Richtung Nürnberg verlassen – mit einem Zwischenstopp beim ÖRC Training in Nöstach für die Großen und mit einer Spezialstunde für 3 Wilma Puppies. Herzlichen Dank an dieser Stelle an Regine für ihren bodenständigen Vortrag!

Jetzt ist es merkwürdig still im Haus.

Bertha schläft – geschafft von den vielen neuen Eindrücken des heutigen Tages und vom Spiel mit ihren Wurfgeschwistern Arya und Abayomi (der die lange Autofahrt in sein neues Heim vermutlich auch sehr ruhig verbringen wird). Wilma schläft ebenfalls, erledigt vom Training – das sie nach 10 Wochen Babypause ausgesprochen brav absolviert hat, naturgemäß fehlt es ihr allerdings doch etwas an Kondition.

Wilma ist schlichtweg die Supermami, fürsorglich bis heute – für uns eine wunderbare Bestätigung der Entscheidung zu diesem Wurf! Die Rückmeldungen aus den neuen Familien von Wilmas Kleinen sind absolut positiv – auch das macht glücklich und, ich gestehe, auch ein bisschen stolz! Anerkennung ist eine gute Medizin gegen die Wehmut, die uns trotz des Wissens, dass es an der Zeit für die Puppies ist ihre eigenen Wege zu gehen, bei jeder Abgabe befallen hat. Die überschwängliche Begrüßung Aryas, die mich heute das erste Mal seit zwei Wochen wieder gesehen hat, war das Sahnehäubchen auf den vielen Telefonaten der letzten Tage…

Wir werden also heute Abend unsere Gläser auf Wilma und ihre Bande heben – ein Hoch auf Wilma und ihr A-Team!

(...und ab morgen die Baustellen im Haus wieder in Ordnung bringen...)




SCHON 8 WOCHEN ALT !

...die Tage sind turbulent und die Nächte mittlerweile länger - da kommen die Tagebucheintragungen zu kurz...

Die Welpenabnahme fand zur allgemeinen höchsten Zufriedenheit statt und zwei Burschen und ein Mädel sind bereits ausgezogen - die Nachrichten aus den neuen Familien sind durchwegs erfreulich - morgen und übermorgen werden uns wieder zwei Rüden verlassen - Sorgen, dass es zu ruhig im Haus werden könnte, plagen uns allerdings nicht...

Wir haben die Welpen abwechselnd bei uns in der Wohnküche - da gibt es jede Menge zu entdecken. Jeder von ihnen hat einen ausgeprägten Instinkt dafür, was verboten ist - Stecker sind höchstinteressant, wer seine Schuhe stehen lässt ist selbst schuld, Decken von der Bank ziehen ist urlustig, Polster stehlen auch, man kann auch an Vorhängen schaukeln - kurz und gut, die Unterhaltungsmöglichkeiten sind mannigfaltig...

Wenn es nicht regnet verbringen die Youngsters ihre Wachzeiten im Gehege im Garten. Aber auch hier kann man eindeutig sehen, dass sie schon begierig sind, mehr von der Welt zu erkunden. Im Garten herumzutollen ist viel lustiger und wenn sie auf Rufen und Locken zu uns zurückkommen und ordentlich Lob ernten erhebt sich die Frage, wer sich mehr darüber freut - die gar nicht mehr so Kleinen oder wir...

Wenn man dann sehr müde ist darf man auch ab und zu mit Mama auf der Bank ein Nickerchen halten...



SCHON 7 WOCHEN ALT !

Sie geben alle ordentlich Gas – sowohl was das Tempo als auch was den Appetit betrifft. Sie sind sehr ideenreich – manche als Schatzgräber (vielleicht ist ja doch etwas neben dem Terrassenpfeiler vergraben), manche zieht es eher in luftige Höhen (Pflanztröge eignen sich hervorragend für kleine Touren mit sachtem Anstieg), seit einigen Tagen schaufeln sie einträchtig das Wasser aus der Schüssel (wir kontern mit dem `Buddy Bowl´, eigentlich für Autofahrten gedacht, aber auch im Haus sehr nützlich). Hang zum Gärtnern haben sie alle, Stecknadelzähne auch, sie sorgen für Vorrat an kurzen Hosen für den nächsten Sommer.

Sie waren schon im Auto unterwegs, sind bereits im Revier herumgetollt, kennen die Sirene der Alarmanlage (kein Einbruchsversuch, wir waren schlaftrunken morgens zu schnell), haben aus der Entfernung bereits ein Feuerwerk mitangehört; nebenan wird derzeit der Aushub für ein neues Haus gemacht – Bagger, das Signal der Lastwägen im Retourgang; vis-á-vis sind die Traktoren unterwegs – all das wird mit einem kurzen Aufhorchen quittiert und anschließend geht´s wieder weiter mit an Schwänzen ziehen, in Ohren beißen, Zeitungen zerfetzen, sich ab und zu von der Mama zurechtweisen lassen, und viiieeel Herumtollen.
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Bis sie einfach umfallen und gleich an Ort und Stelle einschlafen.

Bis der erste aufwacht und von Geschwisterchen zu Geschwisterchen geht und die anderen weckt – allein wach sein ist langweilig…

Was ihre Schlafplätze betrifft sind die Kleinen (obwohl: wie klein sie eigentlich sind erkenne ich nur auf Fotos auf denen Menschen auch abgebildet sind – im wirklichen Leben sind sie schon gaaanz groß) sehr eigensinnig. Geschlafen wird möglichst nah am `Fluchtweg´ – sprich: vorzugsweise vor der Balkontür oder, am allerliebsten, unmittelbar am Türstaffel. Die als Bettstatt bereitgestellten Körbchen werden meistens ignoriert.

Wenn wir morgens aufstehen warten Wilmas Puppies schon freudig – auf unsere Streicheinheiten und – natürlich – auf das Frühstück. Jeder für sich ist ein Original, liebenswerte, lustige Kerlchen, bestens für ihr Hundeleben in ihren neuen Familien gerüstet.

Morgen wird geimpft, Donnerstag ist Welpenabnahme – und dann wird es ernst.

Zeit für den Umzug in ihr neues Heim. Sieben der Youngsters haben bereits sehr gute Plätze gefunden, Bertha (Suechantas Afsoun) hat schon lange einen besonderen Platz in unseren Herzen erobert und wird als Gefährtin ihrer Mami bei uns bleiben. Und dann gibt es da noch einen jungen Mann, der uns Kopfzerbrechen macht - es ist recht schwer vernünftig zu sein wenn er uns mit seinem schmachtenden Blick ansieht und wir doch so verliebt in ihn sind - wir werden also noch einige Tage diskutieren...






SCHON FÜNF WOCHEN ALT !
Die Rasselbande entdeckt die große Welt – im Welpengarten und auf der Wiese.

Die Kleinen wissen genau wo der Ausgang ihres Bereichs ist – wenn sie nicht schnell genug bedient werden versammeln sie sich dort und fordern lautstark die beiden großen Fs – Futter und Freiheit.

Futter gibt es in zwei Varianten – erstens noch immer die Mami und zweitens Lammfleisch mit Reis und Karotten, auch faschiertes Rindfleisch wird sehr gerne eingenommen. Man soll Welpen nicht länger als 15-20 Minuten fressen lassen – das kostet uns alle nur ein müdes Lächeln…

Aus der Wasserschale kann man nicht nur trinken, man kann auch verschiedene Körperteile darin platzieren; Regen (den wir Gott sei Dank nur zweimal hatten) beeindruckt sie nicht und wenn sie anschließend abgetrocknet werden sind sie meistens schon zu müde um große Angriffe auf die Rubbeltücher zu starten. Diverse Schlafstätten hingegen werden gerne an andere Plätze geschleppt, über die Richtung sind sie selten einig…

Die Freiheit beginnt im Welpengarten und hat sich bis zur Wiese ausgedehnt - pro Welpe ein Bewacher - sie sind schon sehr schnell wenn sie wollen und sehr neugierig - es gibt viel zu entdecken. Wilma fühlt sich augenscheinlich sehr wohl, wenn sie mit ihren Kleinen auf der Wiese ist wird sie selbst wieder zum verspielten Junghund. Heute hat sie ihren Puppies gezeigt wie das ist, wenn Mama die `närrischen fünf Minuten´ hat – fünf Welpen waren dabei und alle fünf sind ganz beeindruckt still gestanden und haben offensichtlich gestaunt. Bei der letzten Runde gab es eine kleine Kollision, nach einer Schrecksekunde war Wilma dann wieder ganz die fürsorgliche Mami.

Neue Geräusche der Außenwelt lassen sie einfach kalt – ob das jetzt der Hubschrauber, die Motorsäge, die Hupe der Bahn, hin und wieder ein Flugzeug, Rasenmäher, tobende
Kinder in verschiedenen Altersstufen, das Jagdhorn, mit einem Wort was auch immer sein mag, die Reaktion ist immer dieselbe – sie horchen kurz auf und dann geht´s ungebremst weiter.

Großer Vorteil der welpischen Aktivitäten an frischer Luft: meine Nachtruhe dauert länger… Wilma weckt mich mit einem Nasenstupser wenn sie zu ihrem Nachwuchs will. Wenn sie einmal die Aufwachphase ihrer Kleinen ignoriert, leistet ein Babyphone seinen Dienst - das anschwellende Gejaule treibt uns schnell aus dem Bett.

Und dann laufen die Tage viel zu schnell dahin - schlicht und einfach unvorstellbar, dass uns die ersten Babies schon in drei Wochen verlassen werden!


PS: Das vergangene Woche erwähnte Bällchen in der Schlauchrolle wurde mit vereinten Kräften abmontiert – die Rolle selbst ist erfreulicherweise sehr robust…






1. FREIGANG
...das mit der Sonne war wohl nix, lustig war´s trotzdem im Welpengarten...

Sand und Schotter sind spannend, aber ein kleiner Laubhaufen ist noch viel lustiger!



SCHON 4 WOCHEN ALT !
Die Kleinen sind lustig, munter, spielen ausgelassen mit allem, was sie so entdecken: Spielzeug, Socken, Tücher, die im Welpenzimmer ausgelegt sind; Zeitungen und Küchenrolle zu zerlegen ist besonders lustig, und der Überhit ist eine Schlauchrolle mit Bällchen und Seitenausgang – das Ding kullert nicht nur hin und her, es knistert auch noch!

Sehr gefragt sind auch Jeans-, Leggins- und sonstige Hosenbeine, Reißverschlüsse, Socken sowieso (am besten mit Zeheninhalt), mein Hals schmeckt gut und an meinen Haaren zu ziehen bereitet besondere Freude.

Sie können auch schon ihre Vetbeds durch die Gegend schleppen, erstürmen die ausgelegten Polsterberge, sie sprinten, sie hüpfen wie die Ziegenböcke; sie putzen sich, sie zerren sich gegenseitig den Nagellack aus dem Fell (liebevoll gehäkelte Wollbänder werden in Windeseile abmontiert; Zeit, doch auf Hundehalsbänder umzusteigen), wehren sich recht ordentlich beim Nägelschneiden (was mir die Sache nicht erleichtert), abgewogen werden sie mittlerweile ohne Tuch – die kühlen Schalen sind ihnen vollkommen egal. Gefönt werden ist lustig, mit einem Tuch abgerieben zu werden auch, gelegentliche Küchen- und Wohnzimmererkundungen (in kleinen Hundemengen) eine willkommene Abwechslung.

Spannend ist es augenscheinlich ebenfalls, bei ihrer Mutter auszutesten, was man sich alles erlauben kann: an Lefzen, Ohren und am Schwanz knabbern, sich am Auge zu schaffen machen, auf ihr herumturnen - wenn Wilma sie sanft in die Schranken weist dauert es nicht lange bis zum nächsten Angriff.

Wilma testet Neues im Welpenzimmer immer als Erste und wird selbst wieder ganz jung dabei. Sie tollt mit Spielzeug durch die Gegend, das Rudel hinter ihr her - hauptsächlich an der Milchquelle interessiert. Ab und an holt sich die Mami beim Säugen ein Püppchen zum Spielen dazu (als Ablenkung?, die spitzen Zähnchen sind sicher sehr schmerzhaft).

Die Kämpfe um die Stellung im Rudel sind im Laufe der letzten Woche heftiger geworden und sehr interessant die Bestätigung: die drei Mädels des Wurfs sind eindeutig die Leader. Da unterwirft sich nach intensivem Gerangel auch quietschend der Alois, der stärkste Rüde - es herrscht Frauenpower!

Der erste, der nach dem Pinkeln seine Duftmarke gesetzt hat, war, auch interessant, der letztgeborene, zarteste Rüde. Ob ihm das nur passiert ist? Witzig wenn sich so ein kleines Wesen benimmt wie ein richtiger Mann!

Der Wetterbericht kündigt für morgen Sonnenschein an, Zeit in den Welpengarten zu gehen!




1. ESSEN OHNE MAMI !

... Tischmanieren haben sie noch keine... aber geschmeckt hat es offensichtlich gut!



SCHON 3 WOCHEN ALT !
Sie beginnen ihre Kräfte zu messen, beißen einander in Schwänze, Popos, Beinchen, Ohren, Wangen und sonstige erreichbaren Körperteile; sie rempeln und knuffen, balgen und kuscheln; manchmal ist das alles von heftigem Knurren begleitet. Lustig anzusehen ist, wie sie vor den von ihnen selbst produzierten Lauten erschrecken und den Rückwärtsgang im Sprung einlegen...Sie können sich kratzen, beginnen ihr Fell zu schlecken - und sie bewegen sich von ihrem Schlafplatz weg um ihr Geschäft zu verrichten.

Das heißt nicht, dass es nicht der Schlafplatz eines Geschwisterchens ist, der als Pinkelplatz ausgesucht wird, aber es ist bereits der Beginn des Sauberwerdens. Wenn ich sie beim Aufwachen rechtzeitig erwische und in die Zeitungs/Küchenrollenecke der Welpenkrippe setze, funktioniert das erstaunlich gut. Manche sind auch schon selbständig in diese Richtung unterwegs.

Der Kampf um die besten Barplätze erfolgt auf immer kreativere Art - man kann bereits im Stehen trinken - so Wilma ruhig hält - oder man kann sich von Mamis Rücken nach unten rutschen lassen, um bei der ersten Gelegenheit mit Grunzen anzudocken.

Apropos: die Hälfte der Puppies haben die zwei Kilo Hürde geknackt, auch die `zarteren´ A-s liegen gewichtsmäßig sehr gut im Rennen!

Die Zähnchen beginnen durchzubrechen, was das Säugen für Wilma nicht unbedingt angenehmer macht - Zeit, mit dem Zufüttern zu beginnen. Heute habe ich ein wenig Trockenfutter, ordentlich aufgeweicht, auf Pfoten und Mäuler verschmiert - alle 10 waren sehr angetan...

Ergo: die erste Vorspeise in Form von Welpenfutter steht für morgen am Programm - während Wilma im Garten sein wird, ich denke ich habe schon erwähnt dass sie recht gefräßig ist...

Bei all den täglich sichtbaren Fortschritten können wir es kaum erwarten, bis in voraussichtlich einer Woche das Welpenzimmer eingeweiht wird und der Trubel so richtig los geht!



SCHON 2 WOCHEN ALT !
Wilma und Nachwuchs geht es hervorragend - die Kleinen gedeihen prächtig. Ein paar haben schon die Augen geöffnet - herzallerliebst!
Wilma ist zwar rechtschaffen müde, sobald sie im Garten ein wenig Freizeit verbringen kann aber wieder ganz die Alte.

Was Wilmas A-s schon können: gurren, knurren, maunzen, bellen - jawohl, bellen, sehr unterhaltsam anzuhören - kläffen, knauern, quengeln, quieken,...

stapfen, gehen, beim Sturm auf die Tankstelle auch laufen, stupsen, drängeln, bei Geschwistern an Bäuchen saugen, ein wenig rangeln - und im Stehen pinkeln,...

Was Wilmas A-s schon kennen: die alltäglichen Geräusche des Haushalts (vom Geklapper des Bestecks über die Kaffeereibe bis zur WC-Spülung), den Staubsauger, den Fön (für den Fall sie geraten der Mama nach, da kann´s schon vorkommen dass man im Winter das Eis aus dem dichten Haarkleid fönt), den Fernseher, klassische und moderne Musik (da unterscheiden sich intern die Vorlieben); Säge, Bohrmaschine, elektrischen Schraubenzieher und Hämmern vor der Haustür; Frottee, Flanell, Leinen, das heftige Niesen des Herrlis, die Nagelschere und -feile (die Krallen sind unglaublich spitz, alle paar Tage ist Maniküre angesagt damit Wilmas Gesäuge nicht verletzt wird); und Reinhards und meine Haut - wunderbar, dass man Hundebabies an menschliche Berührung gewöhnen muss!!

Auch der Lärm des Mixers ist ihnen wohlbekannt: wir barfen Wilma ja auch während der Welpenaufzucht; jede Menge frisches Obst, Gemüse, Kräuter, Milchprodukte, ein wenig Getreide, alles im Mixer passiert (manchmal zwacken wir uns einen Teil zum Frühstück ab), einen Anteil der Welpennahrung, die die Kleinen bekommen werden, Fisch, Huhn, Innereien - und Fleisch.

Da Wilma ausgesprochen viel Milch hat braucht sie auch dementsprechende Mengen an Futter, sie kann erstmals in ihrem Leben so viel fressen wie sie will (wer schon einmal mit einem Labi gelebt hat kann sich vorstellen was das bedeutet) - und das sind gewaltige Mengen - unser Stammfleischhauer rollt schon den roten Teppich aus, wenn er uns mit unserem Einkaufswagen kommen sieht...

Und seit gestern kennen die Kleinen auch ihr neues Zimmer.

Tagsüber haben wir die Bande in den Welpenkrippe übersiedelt. Da ist mehr Platz zum Herumtapsen und Wilma kann es sich beim Säugen bequemer machen.

Wilma ist eine ausgesprochen gute Mami. Sie achtet sehr auf die Sauberkeit der Kleinen (das, was sie so in der Kiste hinterlassen darf allerdings vermehrt ich wegräumen; ich muss mir also keine Sorgen mehr um zu wenig Verdauung machen) und sie legt großen Wert auf trockene Einlagen im Heim. Nur einmal am Tag Vetbeds wechseln genügt ihren Vortellungen von Hygiene offensicht nicht - unsere Waschmaschine läuft auf Hochtouren.

Nach dem Mitternachtshäppchen gehen die Puppies dann wieder in die Welpenkiste zum Schlafen - nach dem ersten Ausbruchsversuch eines der Kleinen haben wir gestern das zweite Brett beim Eingang eingeschoben - Wilma liegt davor und ich (ich gestehe, ich verbringe meine Nächte noch immer bei der Hundeschar) habe letzte Nacht das erste Mal ein paar Stunden tief und fest neben der Meute geschlafen - herrlich!

In der kommenden Woche geht´s los mit Besuchen - wir freuen uns schon die zukünftigen Familien der Kleinen näher kennenzulernen!






SCHON 1 WOCHE ALT !
Unglaublich, wie Wilmas A-s gewachsen sind!

Alle haben ordentlich an Gewicht zugelegt - gestern habe ich versucht ihnen die schicken Halsbänder, mit denen wir sie nach der Geburt gekennzeichnet haben (und auf Rat unseres Tierarztes wieder abgenommen habe, die Verletzungsgefahr ist zu groß; also zurück zur guten, alten Nagellackmethode) anzulegen - da sind etlichen Zentimeter Unterschied im Halsumfang!

Auch die erste Pediküre war auch gestern dran; die restliche Körperpflege erledigt Wilma vorbildlich, da wird geputzt und geschleckt was das Zeug hält...so perfekt, dass ich schon in Sorge war, ob die Verdauung auch wirklich ordentlich funktioniert...ein Hilferuf bei `Welpenoma´ Susanne hat mich beruhigt...

Bei der täglichen Gewichtskontrolle wird, bevor es zurück ins Welpenlager geht, noch einmal eine Runde Sauberkeit eingelegt und mit Argusaugen überwacht ob auch alle Puppies wieder retourniert werden.

Ansonst verläßt Wilma, wenn alle Mutterpflichten erledigt sind, ab und an die Wurfkiste und genießt ein wenig Zeit zur Erholung - vorzugsweise auf der Wohnzimmerbank.

Tagsüber.

Nächtens gestalten sich die Dinge ein wenig anders.

Wilmas A-s sind äußerst nachtaktiv. Der Hunger scheint zwischen Mitternacht und Morgengrauen am größten zu sein - da wird um die Wette geschoben, geschubst, gerangelt, geknauert und geschmatzt. Währenddessen schläft Wilma, vollkommen unbeeindruckt vom Geschehen. Da sitze dann ich und überwache, ebenfalls mit Argusaugen. So oft am Tag bis zehn gezählt habe ich sicher noch nie im Leben...

Jedoch - sosehr wir die letzten Tage auch genossen haben - die Vorfreude auf die kommenden Wochen ist enorm!



VIERTER TAG
... und danke Thomas für die tollen Fotos!!!



VIERTER TAG
Es ist immer wieder beeindruckend wie schnell sich Welpen entwickeln, man kann ihnen beim Wachsen förmlich zusehen!

Wilmas Nachwuchs ist erst vier Tage alt und schon jetzt ist vor der Welpenkiste zu sitzen wie Heimkino:

das Gerangel um die besten Plätze an der Milchbar. Die Kleinen können bereits zu richtigen Radaubrüdern werden, könnte doch die Milchquelle des Nachbarn noch mehr sprudeln als die, die man eben noch selbst belegt hat...

der Protest, wenn man selbst abgedockt wird, weil die Natur nur acht Stationen für zehn hungrige Mäuler geschaffen hat, und nun halt zwei Geschwisterchen dran sind die (Gottseidank) ein wenig länger geschlafen haben...

das Tempo, mit dem sie sich schon fortbewegen...

die Lautstärke und Geräuschvielfalt...

und...und...und...

Es ist faszinierend wie sich aus unserer tempramentvollen Wilma innerhalb von Stunden eine absolut fürsorgliche Mami entwickelt hat. Wir sind überglücklich, dass ihre Instinkte so stark ausgeprägt sind. Und sosehr sie beim Training auch ein "Herrlihund" ist, Kinder großzuziehen ist anscheinend doch Frauensache - ich bin ihre Nanny, und die weiblichen Instinkte schlagen offensichtlich auf beiden Seiten durch...

Als ich gestern im Morgengrauen dann doch schlafen ging (nachdem ich wiederholt elf Welpen zählte, um endlich zu bemerken, dass der elfte Kleinhund Wilmas rechter Hinterlauf ist) und Reinhard die Morgenschicht übernahm, bellte sie, als ich mich zurückzog,setzte sich nach drei Stunden vor die Schlafzimmertür und knauerte - um mich wieder an ihre Seite zu beordern...da vergisst man dann schnell dass man eigentlich viel zu wenig Schlaf bekommt!



6. September - WIR SIND DA!!!!!!!!!!!!!!!!!
...10 prächtige Welpen am 6. September gelandet - 2 schwarze und 5 braune Buben, 1 schwarzes und 2 braune Mädels, alle gesund und munter und seeeehr hungrig!

Die Youngsters halten ihre Mami (und uns) ganz schön auf Trab, 8 Andockstellen für 10 Kinder - da herrscht ein ordentliches Gerangel,das erfordert ein wenig unterstützende Einteilung...

Wir freuen uns sehr, dass die Kleinen seit gestern schon zugenommen haben. Dabei waren sie bereits bei ihrer Geburt stramme Prinzen und Prinzessinnen - "prächtig" befand unser Veterinär Stephan, dem wir an dieser Stelle für seine tolle Begleitung danken möchten!

Und bei dieser Gelegenheit auch gleich ein großes Dankeschön an Michi, für seine Unterstützung in allen Hundelebenslagen und natürlich auch bei allen, die uns die Daumen gehalten haben!